Wer mit mir in den letzten Tagen etwas zu tun hatte, wird wohl mehr oder weniger häufig mitbekommen haben, dass ich mich zur Zeit hauptsächlich mit
(Open)AFS beschäftige, diesem größtenteils unbekannten, aber irgendwo sehr geilen Dateisystem:
Als grobe Einführung, was AFS bietet und leistet, möchte ich an dieser Stelle den ersten Absatz des
Wikipedia-Artikels zitieren:
Das Andrew Filesystem (AFS) ist ein verteiltes Dateisystem. Im Jahr 2000 hat IBM den Code als Open Source freigegeben.
Das AFS ist für eine sehr große Zahl von Workstations (mehr als 10.000) ausgelegt und ermöglicht einen transparenten Datenzugriff. Dabei soll es unerheblich sein, von welchem Rechner auf eine Datei zugegriffen wird. Der Dateizugriff ist dabei im Upload/Download-Verfahren über Sessions realisiert.
Das AFS arbeitet über verschiedene TCP-Ports und benutzt eher selten UDP. Daher ist es nicht für Echtzeit-Applikationen im weitesten Sinne geeignet, sondern sollte eher als Möglichkeit für innerbetriebliche oder private Netze verstanden werden.
Der Unterschied zum NFS besteht darin, dass das AFS eine integrierte Authenfizierung (Kerberos) bietet und dass der Datentransfer über einen festen Verbindungsaufbau von Statten geht (TCP). Daneben gibt es auch noch Aspekte der Datensicherheit und Systemstabilität, die das AFS ebenfalls besser dastehen lassen.
Beim Installieren habe ich mich an eine Kombination von zwei HowTos gehalten:
OpenAFS mit MIT-Kerberos im Gentoo-Wiki und
ein Blogeintrag in B:\datenbrei.
Und nach dem wimre vierten Versuch lief es dann auch: